Start Aktuelles Sonstiges Übergabe des neuen Gerätewagen Logistik 2 mit Modul Wasserversorgung
13
Dec
2009
Übergabe des neuen Gerätewagen Logistik 2 mit Modul Wasserversorgung
Geschrieben von: OFM Sebastian Eck   

Übergabefeier | Die Feuerwehr in Kirchenlamitz freut sich über ihr neues Feuerwehrfahrzeug. Mit diesem Fahrzeug ist sie für alle Fälle gut ausgerüstet. Die Stadt kostet diese Anschaffung 154.000 Euro.

 

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Bürgermeister Thomas Schwarz übergibt den symbolischen Fahrzeugschlüssel
an Kommandant Reinhard Gahn

 

Kirchenlamitz - Großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Kirchenlamitz: Sie bekam ein neues großes Fahrzeug - und zwar einen Gerätewagen "Logistik 2" mit dem Modul "Wasser" im Gesamtwert von 218 000 Euro. Das 14-Tonnen-Allradfahrzeug mit Acht-Gang-Schaltgetriebe leistet 280 PS. Zur Übergabefeier glänzte das mit Blumen geschmückte Prachtstück in der Fahrzeughalle. Zu diesem Termin waren zahlreiche Ehrengäste gekommen.

 

Intensive Beratungen

Kommandant Reinhard Gahn kam darauf zu sprechen, wie die große Anschaffung ihren Anfang nahm. Bei einer Sitzung im Rathaus Anfang 2007 sollte von den Feuerwehren der Stadt Kirchenlamitz eine Bedarfsliste für die nächsten größeren Anschaffungen abgegeben werden. Von der Kirchenlamitzer Wehr wurden ein Mehrzweckfahrzeug und die Ersatzbeschaffung für das LF 8 angesprochen. Da das LF 8, Baujahr 1981, bereits in die Jahre gekommen und reparaturanfällig war, sei man nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, nach einem neuen Fahrzeug Ausschau zu halten. Nach eingehenden Beratungen fiel die Entscheidung für das jetzige Fahrzeug.

 

Dank an Bürger

Kommandant Gahn wies darauf hin, dass das neue Fahrzeug für die Kirchenlamitzer Bedürfnisse bestens geeignet sei. Durch die Übernahme der Gerätschaften vom LF 8 sind auch Löscheinsätze möglich. Auch für andere Einsätze sei das Fahrzeug optimal. Der Gerätewagen soll auch für das Hilfeleistungs-Kontingent eingesetzt werden.

Der Kirchenlamitzer Bürgermeister Thomas Schwarz betonte, dass der Brandschutz eine Pflichtaufgabe der Stadt ist. Er vertrat die Auffassung, dass die Stadt mit dem neuen Fahrzeug dieser Pflicht Genüge getan habe. Er war der Überzeugung, dass das neue Fahrzeug in den nächsten Jahrzehnten gute Dienste leisten werde. In diesem Zusammenhang sprach er den Bürgern, die eine freiwillige Feuerschutzabgabe geleistet haben, seinen Dank aus. Sie hätten damit einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung des Feuerschutzes geleistet. Das neue Fahrzeug füge sich in das Fahrzeugkonzept der Kirchenlamitzer Wehren ebenso ein wie in das Hilfeleistungskontingent des Landkreises.

Schwarz teilte mit, dass sich die Gesamtkosten des Autos auf 218 000 Euro belaufen, davon entfallen auf das Fahrgestell 75 000 Euro, den Aufbau 108 000 Euro und die Beladung 35 000 Euro. Durch eine staatliche Zuwendung von 54 000 Euro und einen Kreiszuschuss von 100 00 Euro werde der Eigenanteil der Stadt auf 154 000 Euro reduziert. Trotzdem stelle diese Summe einen stolzen Betrag dar.

 

Großes Engagement

Der Bürgermeister nahm dann die symbolische Übergabe des Fahrzeugschlüssels vor, der der Größe des Fahrzeuges angepasst war. Sein Wunsch war vor allem eine stets unfallfreie Fahrt und eine gesunde Rückkehr der Mannschaft von Einsätzen und Übungen.

Pfarrer Michael Boronowski von der evangelischen und Bischöflich Geistlicher Rat Hans Schinhammer von der katholischen Kirchengemeinde nahmen dann die ökumenische Fahrzeugsegnung vor.

Stellvertretender Landrat Dr. Hans-Frieder Roblick überbrachte die Grüße von Landrat Dr. Karl Döhler und des Landkreises. Dank und Anerkennung zollte er dem jahrzehntelangen Engagement zum Schutz der Bürger. Die Feuerwehren als Teil unseres effektiven Hilfeleistungssystems seien bei Katastrophen- und Brandfällen, Unfällen und sonstigen Hilfeleistungen stets zur Stelle, wenn sie gebraucht werden.

 

Schöffel fasziniert

Landtagsabgeordneter Martin Schöffel war von dem neuen Fahrzeug sichtlich fasziniert. Auch er unterstrich, dass die Leistungen der Feuerwehrleute nicht bezahlbar wären. Man könne das Engagement nicht hoch genug einschätzen. Deshalb sei es außerordentlich wichtig, die Aufgaben mit modernem Gerät zu erleichtern. Feuerwehr-Referent Thomas Junger bezeichnete es als eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt, die Feuerwehren zu unterstützen. Grußworte sprachen anschließend die Firmenvertreter. Weitere gute Wünsche kamen von benachbarten Feuerwehren sowie von der BRK-Bereitschaft Kirchenlamitz.

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